Momentaufnahmen
Bücher

Ein perfekter [Lese]Samstag.

Eigentlich müsste ich jetzt wohl mal herzhaft rülpsen, weil ich heute so viele Bücher verschlungen habe..
Mein erstes Buch von Cecelia Ahern (Für immer vielleicht), das vor Ewigkeiten schon gekaufte Dunkelsprung von Leonie Swann und The Uncommon Reader von Alan Bennett, welches mir Karla auf Nachfrage per Twitter empfahl und welches ich sehr gierig in mich reingeschlungen habe.

8:30 Uhr
So startete mein Tag mit Cecelia Ahern zum Frühstück – noch im Schlafanzug auf der Couch. Ich muss gestehen, dass ich wohl nie mit diesem Stil warm werde, bei dem Bücher nur aus Briefen, eMails und Zeitungsausschnitten bestehen. Da fehlt mir etwas an Substanz. Das ganze wirkt für mich als Leser gehetzt und oft bin ich unsicher, wie viele Jahre denn nun vergangen sind. Mir fehlen Umgebung, Gefühl und so diese kleinen liebevollen Beschreibungen.
Voreilig habe ich mir gestern die Verfilmung Love, Rosie mit Lily Collins angesehen und die macht genau das wett, was mir im Buch fehlt. Ein seltener Fall, bei dem mir Verfilmung besser gefällt als das Buch. Nichtsdestotrotz geht die Geschichte insgesamt ans Herz und ist ein wunderbares leichtes Frühlingsbuch.

10:30 Uhr – 19:30 Uhr
Danach ging es mit Dunkelsprung zur Straßenbahn, in die Stadt Chai Latte trinken, zu Oma und anschließend wieder heim. Ich hatte das Buch bereits vor einer Weile angefangen und war bei Seite 50 ungefähr. Also nicht sehr weit.. Was mich zu diesem Buch gezogen hat, waren wohl drei Faktoren: 1. Es spielt in London. 2. Ich mochte bereits die Schafskrimis von Leonie Swann. 3. Das Cover gefiel mir einfach.
So richtig sprang der Funke jedoch nicht über. Zwischendurch wurde es durch viele Figuren etwas konfus und über die Relevanz einiger Figuren (z.B. Emily) muss ich noch nachdenken. Die Handlung wirkt hektisch und springt zwischen den Hauptfiguren so hin und her, dass man manchmal nicht weiß, wie der Zeitstrahl der Handlung wirklich angelegt ist. Jede Figur verfolgt ihre eigenen Ziele und manchmal wirkt es dadurch sehr zusammengewürfelt. Die Beschreibung der Charaktere ist jedoch liebevoll und vor allem Mr. Green und das Legulas sind mir ans Herz gewachsen. Es bleibt auch eine gewisse Faszination für Flohzirkusse.

19:30 Uhr

Wer auf Twitter nachfragt, bekommt eigentlich immer eine Antwort. So auch diesmal. Karla hatte The Uncommon Reader für mich als Tip. Gehört hatte ich schon mal davon in einem Anglistikseminar, aber gelesen hatte ich es noch nicht. Und da meine letzten zwei Bücher deutsch waren, durfte dieses auch in englischer Originalfassung auf mein Kindle hüpfen.
Und nun.. 2 1/2 Stunden später, stehe ich wieder vor dem gleichen Problem: Was lese ich denn jetzt?
Zum Buch selbst werde ich wohl noch einen extra Beitrag schreiben, weil es mich einfach von den Socken gehauen hat. Es ist eine Ode an das Lesen und die Liebe zum Lesen und zu Büchern.  Ich habe einige Stellen markiert und gespeichert, die sehr treffend ausdrücken, was auch ich zu Büchern denke und wie ich das Lesen empfinde.
(Ich meine..hallo? Die britische Königin entdeckt ihre Liebe zum Lesen? Was sollte man daran nicht lieben)

Eine Empfehlung habe ich dann noch von der lieben @mairegen bekommen und so wird wohl noch Claire Winters Die verbotene Zeit in meinen Warenkorb wandern.

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1 Comment

  • Reply
    Gelesen im April… | Momentaufnahmen
    Mai 07 at 18:09

    […] bisschen was hatte ich ja schon zu den Büchern von Cecilia Ahern, Leonie Swann und Alan Bennett geschrieben. Und neben Alan Bennet haben sich auch noch zwei andere Buchempfehlungen von Karla auf […]

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