[Monatsrückblick] Mein Lesemonat Mai – Gelesenes, #jdtb16, Buchkaufverzicht

Benedict Wells – Spinner
Eva Völler – Die magische Gondel (Zeitenzauber #1)
John Irving – Straße der Wunder
Milena Michiko Flasar – Ich nannte ihn Krawatte
Benedict Wells – Fast genial

Da ich wohl diesen Monat kein Buch mehr auslesen werde (ich lese parallel „Unterleuten“ von Juli Zeh und „Wie Blut so rot“ von Marissa Meyer und beide sind doch recht umfangreich) tippe ich euch heute schon mal meinen Monatsrückblick zusammen.

„Nur“ fünf Bücher waren es in diesem Monat und so richtig kann ich gar nicht erklären, wieso. Klar habe ich an „Straße der Wunder“ etwas länger gelesen, aber irgendwie habe ich auch viel Zeit mit privaten Dingen verbracht. Ab Juni lasse ich die Uni erstmal hinter mir und starte in einen Vollzeitjob – ich habe also auch die letzten Tage mit sehr freier Zeiteinteilung verbracht. Ein Luxusproblem also. Außerdem war sportlich etwas wichtiger. Meine Vorbereitung auf die Thüringer Landesmeisterschaften und die Deutschen Hochschulmeisterschaften. Ersteres liegt jetzt erfolgreich hinter mir und zweiteres folgt dann am nächsten Wochenende. Da ich künftig dann auch mehr pendeln werde, hoffe ich die Zugzeit in erfolgreiche Lesezeit umzuwandeln. Außerdem muss ich wohl wirklich wieder konsequenter einen Redaktionsplan führen, da mir das beim bloggen einfach hilft. Und am Wochenende weniger faul rumliegen ^^ Ich gelobe Besserung!

Was war sonst so los? Die Lesung mit Thees Uhlmann zum Beispiel und die Entdeckung, dass der literarische Herbst großartig wird. Benedict Wells, Kai Meyer und Markus Heitz werden diesen Herbst in Erfurt lesen und ich werde wohl alle drei Lesungen erleben. Die Vorfreude ist groß!

#jdtb16

Wie schon im vergangenen Monat wurde mein Taschenbuch wieder durch die Facebook-Leserunde entschieden und das war dann „Ich nannte ihn Krawatte“ von Milena Michiko Flasar. Auch ich hatte dafür gestimmt, da mich Cover und Kurzbeschreibung interessierten.

162_74656_154307_xxlAutor: Milena Michiko Flasar
Titel: Ich nannte ihn Krawatte
Seiten: 144
ISBN: 978-3-442-74656-9
Zusammenfassung: Wer in einem Lachen nichts anderes als ein Lachen hört, der ist taubIst es Zufall oder eine Entscheidung? Auf einer Parkbank begegnen sich zwei Menschen. Der eine alt, der andere jung, zwei aus dem Rahmen Gefallene. Jeder auf seine Weise, beide radikal, verweigern sie sich der Norm. Erst einem fremden Gegenüber erzählen sie nach und nach ihr Leben und setzen zögernd wieder einen Fuß auf die Erde. Milena Michiko Flašars Parkbank befindet sich in Japan und könnte doch ebenso gut anderswo in der westlichen Welt stehen. Dieser Roman stellt der Angst vor allem, was aus der Norm fällt, die Möglichkeit von Nähe entgegen – sowie die archaische Kraft der Verweigerung.
Link zum Buch

In der Gruppe habe ich mich nur kurz dazu geäußert und wirklich verändert hat sich diese Sicht auch noch nicht. Ich bin immer noch unschlüssig, ob ich es nicht einfach nochmals lesen sollte. Was sagt ihr? Geb ich „Ich nannte ihn Krawatte“ noch eine Chance?

 

 

 

Zwei Monate Buchkaufverzicht

Die Sache mit dem Buchkaufverzicht läuft – auch dank der Bibliotheksmitgliedschaft – einfach nur hervorragend. Selbst bei der Lesung in der Lieblingsbuchhandlung konnte ich beruhigt durch die Regale stöbern ohne den Drang zu verspüren einfach alles zu kaufen. Wenn es ein Buch in der Bibliothek noch nicht gibt, schreibe ich mittlerweile einfach Anschaffungsvorschläge und so wird demnächst wahrscheinlich auch „Abwesenheitsnotiz“ von Lisa Owens für mich verfügbar sein. Auf jeden Fall wächst die Wunschliste der auszuleihenden Bücher mittlerweile schneller als die „Muss ich kaufen“-Liste und das tut dem vollen Bücherregal, meinem Kopf und meinem Geldbeutel gleichermaßen gut!

Habt ihr noch Buchempfehlungen für meine kommenden Bibliotheksbesuche? 

…und zum Schluss: Der Büchermonat in Bildern!

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4 Comments

  • Reply
    Barbs
    Mai 30 at 18:14

    Das sieht nach einem richtig guten Monat für dich aus :)
    Bei mir lief es irgendwie nicht so gut. Ich habe zwar tatsächlich 5 Bücher gelesen, aber es war keines dabei, das ich wirklich lesen wollte 😀 Komisch das zu erklären.
    Ich glaube es liegt einfach daran, das mit einem SuB von 112 Büchern so ein großes Überangebot vorhanden ist. Und dann les ich halt doch irgendwelche Kitschromane, weil ich da genau weiß was mich erwartet und ich es relativ schnell hinter mir habe. Deswegen hab ich momentan wohl auch 6 Bücher die ich „lese“. Irgendwie kann ich mich nicht entscheiden.
    Vielleicht sollte ich für den Juni einfach mal wieder genau vorher planen was ich lesen werde und von diesem Plan dann auch nicht abweichen…

    Ich wünsche dir lesetechnisch einen super Juni!! Und die Zeit beim pendlen lässt sich wirklich prima nutzen, das mach ich auch meistens (außer morgens…da wird im Zug geschlafen 😀 )

  • Reply
    Kati@ZeitZuLesen
    Jun 08 at 19:52

    Hallo Karo,
    also 5 Bücher ist doch nicht „nur“ .. bei aller Liebe zum Lesen gibt es auch oft noch andere Dinge im Leben 😉 die Zeit beanspruchen – da ist das doch ein guter Schnitt! Wie sind denn die Meisterschaften gelaufen? Und wie weit musst Du in Zukunft pendeln? Dann hast Du ja gerade mit dem neuen Job begonnen! Gratulation! Wie gefällt es Dir nach den ersten Tagen??
    LG; Kati

    • Reply
      Karo
      Jun 12 at 9:06

      Huhu :)
      Manchmal setze ich mich einfach zu sehr unter Druck. Und ich weiß gar nicht wieso, weil 44 Bücher in den ersten 5 1/2 Monaten eines Jahres sind top. Mein Kopf ist komisch ^^
      Beide Wettkämpfe sind super gelaufen. Ich darf mich jetzt Thüringer Vizelandesmeisterin nennen und bei der DHM habe ich meine Wertung nochmal ein wenig verbessert, allerdings war dort von Anfang an klar, dass wir für unsere Leistungen kämpfen und uns nicht mit den anderen Profis messen können.
      Es gefällt mir super! Die Umstellung zur Uni ist zwar groß, aber das wird schon. Es ist schön vielseitig und ich hoffe bald auch meinen ersten Kongress live erleben zu können. Von Erfurt nach Jena pendel ich jetzt jeden Tag. Unter normalen Umständen ca. 50-60 Minuten, aber in Jena ist mein „normaler“ Bahnhof gerade gesperrt und das verlängert alles um eine halbe Stunde. Geht noch bis September so und nervt halt. Aber ich kann es nicht ändern. Evtl. nimmt mich ab nächste Woche immer mal ein Kollege mit.
      Liebe Grüße
      Karo :)

  • Reply
    maaraavillosa
    Jun 12 at 9:24

    Hallöchen meine Liebe :)

    Ich freu mich sehr für dich, dass dein Verzicht so gut läuft und die Bibo dein neuer Stammort ist :)

    „Ich nannte ihn Krawatte“ hat mir eigentlich recht gut gefallen, ich fand die Wendung zwischendrinn nur rechtmerkwürdig und dachte erst, ich hätte vielleicht nicht aufmerksam genug gelesen. Aber mir hat die Wortmalerei sehr gut gefallen, weshalb das Buch dann doch nochmal vier Sterne bekommen hat!

    Viele liebe Grüße an dich und dass du bis jetzt die Zugfahrten immer gut zum Lesen nutzen konntest,
    Patrizia :)

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