[Rezension] Janet B. Taylor „Into the Dim“

"Into the Dim" auf meinem KindleVia Netgalley erhielt ich eine eMail, die mich damit köderte, dass Janet B. Taylors „Into the Dim“ so etwas wie „Outlander für Jugendliche“ sei und auch Diana Gabaldon davon begeistert wäre. Verdammt… Treffer – Versenkt – Karo an Land gezogen. Und dann auch noch der Fakt dazu, dass das Buch erst am 1.März 2016 erscheint.

Zum Inhalt

Im Fokus der Geschichte steht die 16jährige Hope, die bei einem Erdbeben ihre Mutter verlor und so gar nicht in die Welt ihres Adoptivvaters passt. In den Sommerferien wird sie dann zu einer Tante nach Schottland geschickt, die sie bisher noch nie gesehen hat und an der einiges rätselhaft scheint.
Hope lernt, dass dieser Teil der Familie seit Generationen einer Gruppe von Menschen angehört, die aufgrund sich kreuzender Zeitlinien (die wir auch aus den Büchern Diana Gabaldons kennen und die sich hier technisch in dem niederschlagen was „The Dim“ genannt wird) durch die Zeit reisen können. Nachdem sie erfährt, dass ihre Mutter nicht durch ein Erdbeben starb, sondern von der Konkurrenz in das 12. Jahrhundert verschleppt wurde, reist sie auch in diese Zeit zurück, um ihre Mutter zu retten…

Die Hintergrunde

Der Hauptteil der Geschichte spielt im London des 12. Jahrhunderts, in dem Hope auch Henry II., seiner Frau Eleanor von Aquitanien und anderen historischen Personen begegnet. Mit Hilfe ihrers fotografischen/eidetischen Gedächtnisses kann Hope tatsächlich dazu beitragen ihre Mutter zu finden.
Der andere Haupthandlungsort ist das schottische Hochland, in dem Hopes Tante lebt. Malerische Beschreibungen der Natur sind hier der Reiz der Geschichte.

„Into the Dim“ – Meine Meinung

Tatsächliche könnte man aufgrund zweier Elemente sagen, dass Into the Dim ein „Outlander für Jugendliche“ ist – es geht um Zeitreisen und es spielt in Schottland. Dabei bleibt es allerdings auch schon. Es ist nicht das epische „Historiendrama“ in 8 (bisher erschienen) Bänden, wie es Outlander ist. Allerdings sollte das auch nicht von einem Jugendbuch verlangt werden. Die historischen Hintergründe sind gut in die Geschichte eingebunden und wirken nicht erzwungen. Die Charaktere sind – bis auf einige Ausnahmen – liebenswert geschrieben und rund. Gerade die schottische Verwandtschaft hat es mir hier angetan.
Es gibt zwar auch einen Erzählstrang in dem es um Liebe geht, jedoch ist auch dieser nicht mit dem von Jamie und Claire vergleichbar.
Mir selbst macht es immer wieder Spaß zu sehen wie historische Fakten und fiktionale Charaktere mit einander verbunden werden können, ohne dass es aufgesetzt wirkt. Wer also Spaß an solchen Romanen hat, dem sollte auch „Into the Dim“ zusagen.

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