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Gelesen im…

[Monatsrückblick] Sommer, Sonne, Sonnenschein!

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Bild via pixabay

51. Marissa Meyer – Wie Sterne so golden [06.07.2016]
52. Marissa Meyer – Wie Schnee so weiß [08.07.2016]
53. Heinz Strunk – Der goldene Handschuh [09.07.2016]
54. Cecilia Ahern – Der Glasmurmelsammler [09.07.2016]
55. Candy Bukowski – Wir waren keine Helden [10.07.2016]
56. Elizabeth Gilbert – Eat Pray Love [13.07.2016]
57. Juli Zeh – Unterleuten [15.07.2016]
58. Martin Walker – Delikatessen (Bruno, chef de police #4) [25.07.2016]

Normalerweise lasse ich die Daten nicht an der Liste in den Monatsrückblicken, aber im Juli ändere ich das jetzt mal…wies0? Weil man sehr amüsant sieht, in welcher Zeit ich im Sommerurlaub war und einfach unfassbar viel Lesezeit hatte. Da ich den restlichen Nachmittag und Abend auch zur Lesezeit erklären werde, kommt evtl noch „Als der Himmel uns gehörte“ (Charlotte Roth) hinzu und dann hätte ich auch mein Taschenbuch für diesen Monat (wir wissen: #jdtb16)… ich werde berichten, denn es ist schließlich auch ein Buch aus dem ARD Lesekreis und bisher gefällt es mir so gut, dass es noch ein paar zusätzliche Worte hier bekommen sollte.

Man merkt auch, dass alles irgendwie ein wenig „durcheinander“ wirkt, aber da bei mir Urlaubszeit wirklich Lesezeit ist, ist meine Auswahl eher nach dem Prinzip „Hab ich grad Bock drauf!“ und das hat wieder einmal sehr gut funktioniert. Wenn man nämlich eh weiß, dass man im Schnitt ein Buch pro Tag auslesen wird, kann man das Buch gut nach Tageslaune festlegen. Wobei ich grad nicht sicher bin in welche Tageslaune „Der goldene Handschuh“ fällt, denn das ist doch ein sehr tiefer Blick in menschliche Abgründe. Allerdings muss ich sagen, dass mir ein solches Buch deutlich mehr zusagt als jegliche Thriller. Man weiß von Anfang an in welcher Richtung es sich bewegt und das finde ich gut, auch wenn es halt um menschliche Abgründe geht.

Favoriten dieses Monats waren „Wir waren keine Helden“ (Candy Bukowski), „Delikatessen“ (Martin Walker) und tatsächlich auch „Eat Pray Love“ (Elizabeth Gilbert) . Zuerst einmal „Wir waren keine Helden“, worüber ich wahrscheinlich noch ausführlicher schreiben werde und es wahrscheinlich auch nochmal lesen werde. Es ist einfach eine Lebensgeschichte, die so schnell erzählt ist, dass sie einen einfach nur mitreißen kann. Die eigenen Gedanken kommen beim Lesen kaum nach und dann stoppt man wieder, weil man über grandiose Zeilen stolpert. Ich bin zwar um einiges jünger als die Protagonistin Sugar, aber trotzdem mit der meisten Musik aufgewachsen, die auch im Buch eine Rolle spielt. Es katapultiert mich in mein eigenes Leben zurück, welches vielleicht nicht so „aufregend“ verlaufen ist, aber halt mein Leben ist.
„Delikatessen“ von Martin Walker ist der vierte Band in der Bruno-Reihe und für mich mittlerweile einfach zu Wohlfühlliteratur geworden. Man schlüpft leicht wieder in die Handlung rein und alle Personen sind wie alte Bekannte, die man nur mal kurz nicht gesehen hat und aber sofort wieder super mit ihnen klarkommt. Genau soetwas brauche ich auch im Urlaub.

„Eat Pray Love“ habe ich unwissend immer irgendwie als Kitschlektüre und leichte Unterhaltung im Hinterkopf gehabt – zu Unrecht, denn eine Lebensgeschichte sollte nicht nur auf solche Begriffe reduziert werden. Ich finde es faszinierend, auf welche Suche sich Liz begibt und wie alle drei großen Reiseziele ihr doch eine so große Hilfe sind, obwohl sie so viel verschiedenes verkörpern. Am liebsten möchte man alles gleichzeitig – in Neapel Pizza genießen, in Indien meditieren und auf Bali das Leben genießen. Für mich definitiv ein Buch mit positivem Nachklang und auch wieder ein Ansatz um mehr zu meditieren, da ich weiß, dass mir das gut tut.

Die restlichen Bücher waren auch keine Flops, aber diese drei stehen – aus den verschiedenen Gründen – für mich hervor. Sie sind genau das, was für mich diesen Lesesommer ausgemacht hat. Rasant und Tiefgründig, mit vielen sehr weisen Zitaten, wie „Wir waren keine Helden“, Wohlfühlen wie Bruno in „Delikatessen“ und mit einem Nachklang wie „Eat Pray Love“

Ausblick – Der literarische Spätsommer

Ich bin noch immer nicht wieder zurück in meinem normalen Lesealltag, denn das Lesen im Zug fällt mir schwer. Da ich aber festgestellt habe, dass ich dort auf dem Kindle das Lesen besser vertrage, werden es wohl wieder vermehrt eBooks werden. Das macht auch den täglichen Transport leichter. Ansonsten stehen u.a. „Blauschmuck“ (Katharina Winkler“), Teil 5 von Martin Walkers Bruno, das gestern erstandene „Und was hat das mit mir zu tun?“ und ein bisschen Rafik Schami auf dem Programm. Und im September geht es dann schon wieder in Richtung Herbstlese und auch die Lesung von Kai Meyer in der Lieblingsbuchhandlung steht auf dem Programm. Ich freu mich drauf!

Der Lesemonat in Bildern

[Monatsrückblick] Mein literarischer Juni.

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Juni!

44. Benedict Wells – Becks letzter Sommer [11.06.2016]
45. Jojo Moyes – Eine handvoll Worte [17.06.2016]*
46. Meg Wolitzer – Die Interessanten [18.06.2016]
47. Paula Fürstenberg – Familie der geflügelten Tiger [18.06.2016]
48. Eva Völler – Die goldene Brücke (Zeitenzauber #2) [19.06.2016]
49. Eva Völler – Das verborgene Tor (Zeitenzauber #3) [22.06.2016]
50. Cassandra Clare – Lady Midnight (Dark Artifices #1) [28.06.2016]

Wie wir sehen: Guter Schnitt! 5 Bücher, ein Hörbuch. Und das „trotz“ neuem Job, allerdings halt mit deutlich längeren Fahrzeiten und dadurch auch mehr Lesezeit. Dazu kommen völlig entspannte Wochenenden, an denen schon mal gleich zwei Bücher ausgelesen werden.

Die Favoriten waren „Becks letzter Sommer“ und „Familie der geflügelten Tiger“ (wozu ich hier noch nichts weiter sagen werde, denn es erscheint erst im August). Der Rest ist eher so die Kategorie „Unterhaltungsliteratur“ und war gerade in der Eingewöhnungsphase sehr angenehm, denn tagsüber ist mein Kopf schon sehr gefordert.

Überrascht hat mich „Lady Midnight“, denn nach „City of Heavenly Fire“ war ich doch etwas enttäuscht und freue mich nun mit diesem Buch einen neuen Teil des Schattenjägeruniversums zu haben. Es ist doch immer das gleiche mit diesen Reihen [1 | 2 | 3]..

Aber jetzt warten erstmal zwei Wochen Sommerurlaub auf mich und damit auch ganz viel Lesezeit am Strand. Da werde ich u.a. die Luna-Chroniken weiterlesen und auslesen! Und „Unterleuten“ kommt auch mit und wird hoffentlich ausgelesen. Habt ihr sonst noch Pflichtlektüre für meinen Sommer?

#jdtb16

Wieder einmal lieferte der Facebook-Lesekreis mein Taschenbuch des Monats. Leider hat mich „Die Interessanten“ insgesamt doch etwas enttäuscht. Was als interessanter „Coming of Age“-Roman begann verlor sich leider bald in eine recht banale Geschichte von einigen Freunden, die doch ein recht normales Leben führen. Vielleicht ist das genau der Reiz des Buches, aber mich hat es schlussendlich nicht überzeugt. Einzig die gut gemachten Zeitsprünge hielten mich bei der Stange. Ansonsten wirkt die Story zwischen „normales Leben“ und „völlig unglaubwürdige Story“. Ich finde es ein bisschen schade, denn der Anfang bot viel. Und auch das Cover finde ich nach wie vor grandios! Fazit: „Die Intessanten“ ist für mich leider eher „Die Uninteressanten“. Vielleicht werde ich mal in die Serienadaption reinschauen..

Reading Challenge

ReadingChallenge2016

*hust* Ursprünglich waren die 52 Bücher mal für ein ganzes Jahr das Ziel.. nun sind es im ersten Halbjahr schon 50 Bücher geworden und ich bereue es auch nicht. Ihr dürft also gespannt sein, was im zweiten Halbjahr noch so kommt. Ich werde wohl auf jeden Fall meine Reading Challenge im Urlaub knacken. *Konfetti*

Wie läuft euer Lesejahr so zum Halbjahr hin?

Der Lesemonat in Bildern

In diesem Sinne wünsche ich euch einen tollen Lesesommer und verabschiede mich in den Urlaub!

karo

Mein Lesemonat April + Auslosung des Gewinnspiels

Es ist der letzte Apriltag (Beltane!) und damit auch der perfekte Tag für einen kleinen Monatsrückblick mit allem was dazu gehört. Das sind dieses Mal nicht nur die gelesenen Bücher, sondern auch kurzer freudiger Aufschrei, weil ich den ersten Monat meines Buchkaufverzichts (Danke an maaraavillosa für diesen doch etwas positiveren Begriff ^^). Außerdem hat der mächtige Rafflecopter (nachdem ich ihn händisch mit einigen Kommentaren füttern musste, die er übersehen hat) eine Gewinnerin für meine Verlosung ausgesucht.

Mein Lesemonat April

28. Joachim Meyerhoff – Alle Toten fliegen hoch [02.04.2016]
29. Martin Walker – Grand Cru (Bruno #2) [05.04.2016]
30. Martin Walker – Schwarze Diamanten (Bruno #3) [10.04.2016]
31. Becky Albertalli – Nur drei Worte [11.04.2016]
32. Gavril Savit – Anna and the Swallow Man [12.04.2016]
33. Susan Jane Gilman – Die Königin der Orchard Street [15.04.2016]
34. Benedict Wells – Vom Ende der Einsamkeit [16.04.2016]
35. Tage mit Leuchtkäfern [25.04.2016]
36. J.D. Robb – Brotherhood in Death [26.04.2016]
37. Marissa Meyer – Wie Monde so silbern [29.04.2016]

Um die 114 Seiten täglich waren es diesen Monat, was mich sehr glücklick macht, denn ich habe gerade einen guten Lesefluss gefunden und deutlich mehr gelesen als TV geschaut. Lesen ist wieder zu meiner Meditation geworden und das ist gut so.  Die Bücher, zu denen ich bereits etwas geschrieben habe, habe ich wie immer oben auch verlinkt, dann könnt ihr da auch mal hinschauen.

Ganz besonders sticht in diesem Monat einfach „Vom Ende der Einsamkeit“ heraus, sowohl auf sprachlicher als auch auf emotionaler Ebene. Das ist auch ein Grund, wieso hier gerade schon das nächste Buch von Benedict Wells vor mir liegt und auch schon angelesen ist. Und ich freue mich auch schon sehr, dass Benedict Wells im Oktober in Erfurt lesen wird.

Das Gegenstück in der „Konnte mich jetzt nicht so begeistern“-Ecke ist hingegen „Tage mit Leuchtkäfern“ und so richtig kann ich es auch nicht erklären. Es fehlt irgendwie die Tiefe, die ich mir bei dem Thema versprochen hatte. Aber da ich hierzu eh noch eine Rezension tippen werde, werde ich das an dieser Stelle erstmal so stehen lassen.

Der erste Monat Buchkaufverzicht

momentaufnahmen_2016-Apr.-29Einen ersten Zwischenstand hatte ich ja schon getippt, aber heute kann ich offiziell sagen: Ich habe – bis auf die genehmigte Ausnahme für #jdtb16 – keine Bücher gekauft. Dafür habe ich mich in der Bibliothek angemeldet und mir im Freundeskreis Bücher geliehen und Lesefreude geteilt.

Die Bibliothek ermöglicht mir die anscheinend notwendige „Ersatzbefriedigung“ für den Kauf neuer Bücher. Das Stöbern und einfach exzessive Mitnehmen von so vielen Büchern wie ich möchte – ein grandioses Gefühl, das ich gestern erst wieder ausgelebt habe, wie man im Bild links sieht.

Ich freue mich, dass die Bibliothek hier auch schon so viele Neuerscheinungen ganz selbstverständlich hat. Das kannte ich in der heimatlichen Kleinstadt so nicht. Erfurt hat die Regelung, dass Bücher, die auf der Bestsellerliste stehen, nur 2 Wochen ausgeliehen werden dürfen und 2€ Extragebühr erfordern – im Hinblick darauf, dass mich ein Hardcover um die 20€ kostet, ist das immer noch wenig und vollkommen zu verschmerzen. So haben auch mehr Menschen die Gelegenheit diese Bücher zu lesen.

Auslosung #bloggerschenkenlesefreude

Und nun zur Auslosung des Gewinnspiels, die mir Rafflecopter netterweise abnimmt und mir per Zufallsgenerator einen Gewinner/eine Gewinnerin ausspuckt:

a Rafflecopter giveaway
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Gewonnen hat aaaaaaalso: Kathi *Blumen überreich* Eine Benachrichtigung ist auf dem Weg zu dir!

Zum Abschluss: Der Lesemonat in Bildern

[Monatsrückblick] Gelesen, Neuzugänge, #jdtb16, Leipziger Buchmesse, #bmb16,

Es ist gut möglich, dass dieser Monatsrückblick etwas länger wird. Viel war los: Ich habe viel gelesen, viele neue Bücher gekauft/bekommen, ich war auf meiner ersten Buchmesse, habe mein erstes „Seminar“ als Bloggerin erlebt. Da will alles jetzt verbloggt werden. Also, lehnt euch zurück, trinkt ’nen Tee und legt euch ein paar Kekse bereit.

Lesemonat: Gelesen im März

Lars Mytting – Die Birken wissen’s noch [05.03.2016]
Anne Freytag – Mein bester letzter Sommer [07.03.2016]
Kai Meyer – Die Seiten der Welt. Blutbuch. [13.03.2016]
Victoria Aveyard – Die rote Königin [16.03.2016]
Thees Uhlmann – Sophia, der Tod und ich [25.03.2016] (Kurzfazit)
Isabel Bogdan – Der Pfau [25.03.2016] (Kurzfazit)
Ann Patchett – Aus Liebe zum Buch [26.03.2016]
Tom Hillenbrand – Der Kaffeedieb [28.03.2016]

Wie ihr seht, habe ich wie im letzten Monat auch schon die Sachen verlinkt, zu denen ich eine Rezension geschrieben habe. Insgesamt fällt es mir schwer im März ein Highlight raus zu picken, denn jedes Buch für sich war klasse. Lars Mytting („Die Birken wissen’s noch“) verpackt Geschichte in große Worte, Tom Hillenbrand („Der Kaffeedieb“) macht aus Geschichte eine Art Abenteuerroman gepaart mit Ocean’s Eleven. Anne Freytag rührt mit „Mein bester letzter Sommer“ zu Tränen, während der Tod mich in Thees Uhlmanns „Sophia, der Tod und ich“ sehr zum Lachen brachte. Victoria Aveyard schreibt mit „Die rote Königin“ ein Buch in der perfekten Mitte von Panem und Throne of Glass und Isabel Bogdan lässt in „Der Pfau“ eine Gruppe Banker in den schottischen Bergen auf einen verrückt gewordenen Pfau treffen. „Die Liebe zum Buch“ (Ann Patchett) ist genauso eine Liebeserklärung an Literatur und Bücher wie Kai Meyers dritter Band der Trilogie „Die Seiten der Welt“ – jedes auf seine Weise lesenswert. Ich kann also diesen Monat weder ein Highlight noch eine Enttäuschung benennen – der März war ein toller Lesemonat!

Insgesamt waren es also acht Bücher mit insgesamt 2.996 Seiten. Macht bei 31 Lesetagen im Schnitt 96 Seiten pro Tag. Nicht schlecht, oder? Das müssten so 1-1 1/2 Stunden Lesezeit pro Tag sein, was für mich Wohlfühlzeit ist.

Bildlich: Neuzugänge im März

Rezensionsexemplare:
Anne Freytag – Mein bester letzter Sommer
Carolin Wahl – Die Traumknüpfer
Susan Jane Gilman – Die Königin der Orchard Street
Victoria Aveyard – Die rote Königin (via Netgalley)

#jdtb16 im März

img_4339 Das Taschenbuch diesen Monats ist das einzige Taschenbuch, dass ich auf der Buchmesse kaufte und auch damit etwas besonderes. Zudem ist es von Kate Morton, deren Bücher für mich auch nach ihrer Lesung in Erfurt zu soetwas wie meiner persönlichen Pflichtlektüre werden werden.

Es war etwas schwer mich zu entscheiden, welches Buch ich von Kate Morton den nun als nächstes lesen möchte und dann stellte bei der Lesung jemand den Chef der Lieblingsbuchhandlung genau diese Frage und der meinte ganz klar „Der verborgene Garten“. Manchmal werden einem also Entscheidungen auch einfach abgenommen. Und wem sollte man trauen wenn nicht einem Buchhändler des Vertrauens?!

Leipziger Buchmesse und buchmesse:blogger sessions 16 #bmb16

Zu meinem ersten Samstag auf der Leipziger Buchmesse sage ich gar nicht viel, denn es war für mich einfach überwältigend. Die Menschenmassen, die Unmengen an Büchern, die Schlangen an manchen Signierschlangen. Zwei Bücher wollte ich auf jeden Fall signiert haben und hatte sie dafür extra mit nach Leipzig genommen: Kai Meyers „Seiten der Welt“ und „Die Traumknüpfer“ von Carolin Wahl. Beides hat geklappt und zusätzlich erstand ich dann noch „Die Diamantkrieger-Saga“ von Bettina Belitz, nachdem ich ihre Lesung in der Warteschlange für Kai Meyer gehört habe. Den restlichen Tag verbrachte ich damit mich durch die Hallen treiben zu lassen und die bunten Kostüme der Cosplayer zu bewundern.

Mein erster „Seminartag“ als Bloggerin begann am Sonntag damit, dass ich endlich Anne kennenlernte, die ich schon aus meinen Tagen im Gilmore Girls Forum kenne und da ich dieses Jahr 10 Jahre Abitur „feiere“, kennen wir uns schon länger als 10 Jahre, da ich auch schon vorher dort aktiv war. Da sie vor mir da war, hielt sie mir nen Platz mit guter Sicht frei 🙂

Der Tag begann mit der Eröffnung durch Felix Wegener und der wunderbar unflauschigen Rede mit dem Titel „Literaturblogs 2016 – raus aus der Flauschzone!“ von Karla Paul, die ihr hier auch noch nachlesen/nachhören könnt. Im Fokus des ganzen Tages stand also die Professionalisierung und daher entschied ich mich für die Sessions zu rechtlichen Fragen und zum Umgang mit Rezensionsexemplaren.

Während des gesamten Tages schwang immer wieder mal die Diskussion mit, wieso es gerade im Bereich der Literaturblogger nicht genauso selbstverständlich ist für Leistungen zu bezahlen, wie es das bei Beauty- oder auch Lifestyle- bzw. Fitnessblogs der Fall ist.

Kommt raus aus Eurer Nerdecke, werdet Vollprofis für die leidenschaftliche Hingabe zum Buch!

sagte Karla und gab mir den Anstoß mich auch ein bisschen mehr in das Thema „Professionalisierung“ einzulesen. SEO Optimierung mache ich dank Plugin schon eine Weile. Dazugekommen ist daher jetzt eine bessere Analyse von Nutzerdaten und ein Mediakit. Es sind zwar keine so beeindruckenden Zahlen wie andere Blogs sie aufbieten können, aber ein Anfang ist es allemal. Trotzdem bin ich immer noch irgendwie flauschig, aber ich glaube das liegt einfach in meinem Charakter 😉

Im Nebenraum hörte Anne währenddessen anderen Bloggern (u.a. Mara von Buzzaldrins Bücher) zu, die von ihren Blogkonzepten berichteten. Maras Beitrag könnt ihr auch hier nachlesen, was für mich extrem praktisch war.

In der Abschlussdiskussion mit Verlagsvertretern ging es dann erst recht hoch her. Wenn ihr den Hashtag #bmb16 auf Twitter nachlest, könnt ihr einiges davon erahnen. Problematisch ist, dass Bloggern die Objektivität abgesprochen wird, sobald sie finanzielle Gegenleistungen erhalten. Allerdings bekommen Journalisten auch Gehälter und denen spricht man nicht so schnell die Objektivität ab. Wieso muss es bei Literaturbloggern genauso laufen wie bei Beautybloggern, bei denen die Diskussion um Werbung und nicht gekennzeichnetes Sponsoring auch immer wieder hochkocht? Und trotzdem fließen dort immer weiter Gelder. Das ist wohl einfach ein Thema, über das immer und immer wieder gesprochen werden muss und sollte. Meine eigene Meinung? Klar macht mir das Bloggen Spaß und klar freue ich mich auch über Rezensionsexemplare, aber trotzdem verstehe ich die Diskrepanz nicht, die da aufgemacht wird: Es wurde mehrfach betont, welche besondere Rolle Literaturblogger spielen, aber es kam immer wieder ein „aber“ dran.

Woran ich selbst auch noch arbeiten muss, ist einfach Leute ansprechen und auf sie zugehen, aber ich bin halt schüchtern ^^ Insofern hoffe ich, dass ich es zur Buchmesse in Frankfurt schaffe und dort ein bisschen kommunikativer bin. Auch „netzwerken“ muss ja irgendwie gelernt sein.

Eine Linkliste zu Beiträgen zu #bmb16 und zum Thema Professionalisierung findet ihr hier.

Und nun zum Schluss:

Das Buchmesse-Wochenende in Bildern

[Rückblick] Mein Lesemonat Februar

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…Februar

J. Lynn – Fall with me (Be with me #4) [03.02.2016]
Joey Goebel – Ich gegen Osborne [07.02.2016]
Amanda Palmer – The Art of Asking [09.02.2016]
Neil Gaiman – Stardust [15.02.2016]
Joseph Fink/Jeffrey Cranor – Willkommen in Night Vale [20.02.2016]
Martin Walker – Bruno, chef de police [22.02.2016]
Yann Martel – Schiffbruch mit Tiger [24.02.2016]
Kate Morton – Das Seehaus [28.02.2016]

Zu „Ich gegen Osborne“„The Art of Asking“  und „Das Seehaus“ hatte ich ja bereits in den jeweiligen Blogposts ausführlich berichtet und werde dies an dieser Stelle nicht wiederholen. Da „Willkommen in Night Vale“ ein Rezensionsexemplar ist, werde ich darüber auch erst zum Erscheinungstermin (19.3.) berichten – also müsst ihr dafür noch ein bisschen Geduld mitbringen 🙂

Die größte Enttäuschung war für mich diesen Monat „Fall with me“ von J.Lynn. Zu einem gewissen Maß mag ich diese immer gleichen Reihen ja, aber „Fall with me“ war mir dann doch etwas zu platt. Daher habe ich den darauf folgenden Band auch nicht mehr gelesen (obwohl ich es hasse Reihen nicht zu beenden ^^). Ich mag die Fantasy-Sachen von Jennifer L. Armentrout, die ja J.Lynn als Pseudonym nutzt, definitiv mehr.

Richtig überrascht hat mich die Geschichte rund um Bruno, den kochenden Polizisten. Eine wunderbar runde Geschichte, die auch für Leute geeignet ist, die nicht unbedingt dem Krimigenre zugewandt sind. Daher habe ich auch gleich den Rest der Reihe via reBuy besorgt.

Überraschend fand ich auch wie nah die Verfilmung von „Schiffbruch mit Tiger“ am Buch ist. Es ist zwar schon einige Zeit her, dass ich „Life of Pi“ gesehen habe, aber das Buch holte bei mir immer wieder auch Bilder des Films hoch. Ich tendiere normalerweise dazu, ein Buch zu lesen, bevor ich die Verfilmung anschaue.

Ingesamt war der Februar für mich doch ein sehr erfolgreicher Lesemonat (ganz im Gegensatz zu Maaraavillosa, die ja einen eher enttäuschenden Lesemonat hinter sich hat, aber dafür viel für ihre SchülerInnen getan hat und das Laminiergerät zum Glühen brachte ^^). Acht Bücher mit insgesamt 3370 Seiten macht ca. 116 gelesene Seiten pro Tag. Dafür grübel ich bei jedem Weg in die Stadt, ob ich laufen oder die Bahn nehmen soll..für das Lesevergnügen gewinnt dann oft die Bahn.

Worauf ich mich im März freue

Der März sollte ein toller Lesemonat werden. Ich habe noch das ein oder andere Rezensionsexemplar zu lesen. Eines davon ist „Die Birken wissen’s noch“ von Lars Mytting (erscheint am 7.März), welches ich auch Vorablesen gewonnen habe und gestern abend begonnen habe.

Außerdem werde ich zu meiner ersten Buchmesse nach Leipzig fahren und dort am Sonntag an den buchmesse:blogger sessions 16 teilnehmen. Ich hoffe dort vielleicht das ein oder andere bekannte Gesicht zu sehen und Leute zu treffen, die ich schon jahrelang via Twitter u.ä. kenne.

Was wollt ihr im März unbedingt lesen und wer von euch kommt auch zur Buchmesse? 

Mein Lesemonat in Bildern

Mein Lesemonat Januar

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…Januar

01. Cynan Jones – Graben [01.01.2016]
02. Benedict Jacka – Chosen (Alex Verus #4) [04.01.2016]
03. Emily St. John Mandel – Das Licht der letzten Tage [06.01.2016]
04. Janet B. Taylor – Into the Dim [10.01.2016]
05. Benedict Jacka – Hidden (Alex Verus #5) [20.01.2016]
06. Benedict Jacka – Veiled (Alex Verus #6) [23.01.2016]
07. Noah Gordon – Der Medicus [26.01.2016]
08. J. Lynn – Wait for you (Wait for you #1) [27.01.2016]
09. J. Lynn – Be with me (Wait for you #2) [30.01.2016]
10. J. Lynn – Trust in me (Wait for you #1.5) [30.01.2016]
11. J. Lynn – Stay with me (Wait for you #3) [31.01.2016]

Eine Woche Urlaub und eine halbe Woche Krankheit prägen die Leseliste dieses Monats irgendwie ganz schön.. 11 Bücher mit insgesamt 4418 Seiten machen ca. 142 gelesene Seiten pro Tag. Allerdings kann ich auch eingestehen, dass da jetzt (bis auf „Graben“) nicht so die anspruchsvollste Literatur dabei war – nix mit Jane Austen oder Leo Tolstoi. Aber da steh ich zu; schließlich ist die Aufmerksamkeitspanne in solchen Zeiten auch eher gering und wenn ich am Pool bzw. Strand liege, reicht mir das auch.

Den Reigen eröffnet „Graben“ von Cynan Jones am Neujahrstag – eine Empfehlung von Karla bei ihrem letzten Auftritt in der ARD. Ich gestehe: Im Sommer hätte ich es wohl nicht gelesen, weil es doch sehr düster ist. Aber dafür zeigt es einen guten Blick in die Düsterheit der menschlichen Seele und den Graben zwischen Leben und Tod.

Mit „Veiled“ habe ich den sechsten Band der Alex Verus Reihe von Benedict Jacka beendet. Die Empfehlung hierfür kam von einer Freundin und überzeugte mich schon allein dadurch, dass sie in London spielen und mit Magie zu tun haben. Trotzdem kann man sie nicht mit Harry Potter vergleichen. In jedem Band gibt es andere Dinge zu lösen und es ist schön zu sehen, wie sich Freundschaften über sechs Bücher hinweg entwickeln.

Noah Gordons „Der Medicus“ hat mich nicht ganz so begeistert, wie ich es eigentlich erhofft hatte – die Verfilmung mochte ich nämlich sehr. Leider ist das Buch meiner Meinung nach recht flach und das Ende wirkt recht eintönig ohne wirkliche Höhen und Tiefen. Es scheint dann einfach nur noch eine Darstellung zu sein wie toll alttäglich das Leben für Rob und Mary geworden ist.

Zu „Das Licht der letzten Tage“ habe ich ja hier und hier bereits einiges geschrieben.

Den letzten Teil meines Lesemonats bildet die „Wait for you„-Reihe von J. Lynn aka. Jennifer L. Armentrout, von der ich ja bereits einiges gelesen habe. Ich bin wahrscheinlich nicht die richtige Zielgruppe für diese Reihe, aber sie ist kurzweilig. Insgesamt bauen sie alle aufeinander auf, da die Charakter wiederkehrend sind und man im nächsten Buch jeweils eine Person beleuchtet sieht, die im vorigen Buch schon mal auftrat. In meinem Falle war es halt die perfekte Maßnahme für meine Krankenwoche, auch wenn ich es kritisch sehe, dass in allen Büchern die Mädchen nur durch ausnahmslos attraktive Kerle „gerettet“ werden können.. Es ist eine sehr typische Storyline, die seit Jahren immer und immer wieder recycelt wird.

Gelesen im Juni…

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…Juni

20. J.D. Robb – Festive in Death [02.06.2015]
21. Tahereh Mafi – Shatter Me (Shatter Me #1) [12.06.2015]
22. Laline Paull – The Bees [27.06.2015]

Sehr intensiv war der Lesemonat Juni bei mir nicht. Zumindest nicht auf den ersten Blick, denn Bücher/Quellen/Aufsätze, die ich für meine Dissertation oder für meine Tätigkeit als wissenschaftliche Hilfskraft lese, tauchen in dieser Liste nicht auf.

Mit „Festive in Death“ bin ich beim vorletzen (bisher) publizierten Buch der In Death Reihe angekommen. Das sind so unglaubliche Wohlfühl-Bücher für mich, die mich einfach schon jahrelang begleiten -perfekt um einfach nach der Arbeit abzuschalten.

„Shatter Me“ ist der Auftakt einer Reihe, von der ich jetzt – nach dem Lesen des ersten Buches – nicht weiß, ob ich sie weiterlese. Bei mir muss es immer recht schnell „klick“ machen und dann kaufe ich meist auch schon die komplette Reihe. Leider ist dies bei „Shatter Me“ nicht der Fall gewesen, obwohl es eine recht verlässige Empfehlung auf Twitter war.

„The Bees“ habe ich angefangen, nachdem meine Schwester es als Lesetipp von einer Kollegin bekam. Und ich weiß bisher immer noch nicht so recht, ob ich begeistert oder enttäuscht sein soll. Angepriesen war es als Mix aus „The Handmaid’s Tale“ und „The Hunger Games“. Ersteres habe ich – muss ich gestehen – noch nicht gelesen, obwohl ich mal ein Seminar zu Margret Atwood hatte und was die Ähnlichkeit zu zweiterem angeht, kann ich es einfach nicht sehen.
Was es bei mir allerdings bewirkt hat, ist eine unbändige Lust mich mehr mit Bienen und ihrer Biologie auseinanderzusetzen. Vielleicht mache ich das demnächst mal 🙂 Beziehungsweise werde ich mal schauen, welche Forscher sie im Nachwort angegeben hat und dort ein bisschen stöbern, weil mich vieles im Verhalten der Bienen überrascht habe und ich schauen will, ob es dazu wirklich Hintergrundwissen gibt.

Auf jeden Fall freue ich mich auf den Lesemonat Juli und muss versuchen wieder mehr abends zu lesen anstatt auf dem iPhone rum zu daddeln. Und Mitte Juli kommen ja dann auch die neuen, mit Spannung erwarteten Buchtipps von Karla im ARD Buffet.