[App] Meditation mit „Buddhify“

In den letzten paar Tagen habe ich durch Stress und anderes wieder mehr versucht mich mit „Achtsamkeit“ zu beschäftigen und damit auch mit Meditation. Ich habe es zuvor bereits mit verschiedenen Dingen versucht Meditation in meinen Alltag einzubauen, bin aber meist gescheitert. Manche Apps sind mir zu stark an morgendliche oder abendliche Meditation gebunden und das meditieren mit Audiotiteln ist mir zu eingeschränkt.

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Dann habe ich eine App entdeckt, die schon auf den ersten Blick genau das vermeidet, woran ich bisher gescheitert war. Buddhify gibt es sowohl für iOS (ich habe 4,99€ bezahlt) als auch für Android.

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Über das regenbogenfarbene Rad wählt man die passende gerade Situation aus.

Über das regenbogenbunte Rad kann man sich verschiedene Meditationen in unterschiedlicher Länge anhören. Je nach Tageszeit treten automatisch zwei Farben deutlicher aus dem Regenbogen hervor – je nachdem was gerade wohl am wahrscheinlichsten gebraucht wird. Wenn man sich die Auswahl so anschaut, sieht man, dass hier keine Einschränkung auf morgens und abends gegeben ist, sondern dass man durchaus auch meditieren kann, während man unterwegs ist oder gerade Mittagspause hat.

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Das ist die Kategorie „Work Break“ aufgefächert. Mit einem Wisch über die jeweilige Meditation erfährt man noch mehr über diese.

Jede Farbe wird dafür in 3-6 einzelne Meditationen aufgegliedert, wenn man sie antippt. Dort kann man sich ansehen, wofür die Meditation da ist und wie lange sie dauert. Die kürzesten sind um die 5 Minuten und die längsten um die 17 Minuten.

Getestet habe ich bereits das Meditieren vor dem Schlafen gehen, während der Straßenbahnfahrt, Mittagspausenmeditation und direkt nach dem Aufwachen und noch vor dem Aufstehen. Auch das „Waiting around“ habe ich angetestet, aber nicht beenden können, da mein Warteereignis schneller kam als gedacht…
Für diejenigen, die vielleicht schon etwas weiter sind, gibt es unter „Solo“ die Option eines Timers für freie Meditation von 10 Minuten – das werde ich demnächst auch noch ausprobieren. Dort gibt es keine geleitete Meditation, aber immer mal wieder eine Einspielung von Musik.
Die Stimmen sind mal weiblich und mal weiblich, mal mit US-Akzent und manchmal britischer Natur. Sehr angenehm ist hier, dass keine extra Hintergrundmusik eingespielt wird, die Meditation für mich immer erschwert hat.

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Die Statistik gibt Auskunft über die Länge der Nutzung und andere nützliche Dinge.

Man kann sich auch seine eigene Statistik ansehen. Hervorragend für Leute, die sich das Meditieren wirklich als Gewohnheit zulegen wollen. Die Zeiten sind hier für mich eher irrelevant, da ich mir in den Kopf gesetzt habe innerhalb von 21 bis 30 Tagen wirklich ein festes Ritual zu schaffen. Meine Challenge heißt also „30 Tage Meditation mit Buddhify“ und ich werde mal gucken ob ich zwischendurch nochmal etwas dazu schreibe oder erst ob und wie ich das Ganze beendet habe.

Nochmal kurz die Vorteile von Buddhify (für mich):

  • ansprechendes Design
  • Meditation immer und überall möglich
  • Statistiktool in dem ich auch Fortschritte festhalten kann
  • wechselnde Stimmen
  • keine störende Hintergrundmusik
  • Möglichkeit der ungeleiteten Meditation

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1 Comment

  • Reply
    30 Tage Meditation mit „Buddhify” | Momentaufnahmen
    Jun 10 at 22:08

    […] Tage tägliche Meditation liegen nun hinten mir. Hat sich „Buddhify„bewährt? Was hat sich […]

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